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Humanity & Wholeness e.V.

Die Welt zusammenhalten

John Lennon sang einst in seinem Hit „Imagine“ davon, dass alle Menschen auf Erden in Frieden leben sollten. Der Verein Humanity & Wholeness e.V. wünscht sich das für alle Lebewesen. „Entstanden ist diese ganzheitliche Idee im Mai 2021 zunächst aus dem Bedürfnis heraus, die seelischen Nachwirkungen der Pandemie abzufedern“, berichtet die Vereinsvorsitzende Stefanie Menke. Neben Menschlichkeit sind heute auch Umwelt- und Tierschutz zentrale Anliegen des Vereins.
 

Viel Hilfe für viele Menschen

Bei Humanity & Wholeness engagieren sich inzwischen über 50 Ehrenamtliche. „Jeder bringt sich entsprechend seiner Talente und Gaben ein“, so Menke. Einige sammeln im Rahmen der Initiative „Essen für alle“ Lebensmittel und verteilen sie an Bedürftige. Andere nehmen sich Zeit, um ältere Menschen stärker ins gesellschaftliche Leben einzubinden – etwa beim „Klönschnack mit Senioren“ oder beim „Singen mit Senioren“. Die Vereinsmitglieder unterstützen auch Geflüchtete sowie Frauen, die Gewalt erfahren haben.

Es gibt Tage, da kommt das ganzheit-liche Engagement in einem einzigen Ausflug zum Ausdruck: So begleiteten Ehrenamtliche des Vereins im Sommer 2025 eine Gruppe von Kindern mit Beeinträchtigungen in den Sealion Adventure Park im ostholsteinischen Süsel. Dort durften sie Seelöwen aus nächster Nähe erleben und sogar berühren. Stefanie Menke: „Das sind Momente, die mich darin bekräftigen, weiter engagiert zu bleiben.“

Dialoghaus Hamburg gGmbH

Perspektivwechsel

Herr Grodzki, das Dialoghaus wurde kürzlich mit dem Haspa Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?

Daniel Grodzki: Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Ein Teil unserer Arbeit wird auch durch Spenden und Stiftungen finanziert, deshalb sind solche Förderungen sehr wichtig. Das Preisgeld fließt in Investitionen für unser „Dinner in the Dark“, damit wir das Erlebnis weiter verbessern und kosteneffizienter wirtschaften können.

Sie haben den Preis für die soziale Dimension von Nachhaltigkeit erhalten. Was ist Ihr Wirken in diesem Bereich?

Grodzki: Ob Dialog im Dunkeln, Dialog in der Stille – in all unseren Formaten geht es uns darum, Perspektivwechsel zu fördern und Gespräche auf Augenhöhe zu ermöglichen. Unsere Wirkung entsteht genau dort, wo Menschen einander begegnen. Diese Erfahrung sensibilisiert Menschen nachhaltig und prägt, wie sie unser gesellschaftliches Miteinander wahrnehmen.

Die Hälfte Ihrer Mitarbeitenden sind Menschen mit Behinderung.

Grodzki: Unsere blinden oder gehörlosen Guides geben Einblicke in ihre Welt: Sie führen sicher durch die Dunkelheit oder zeigen die Welt der Stille. Viele Gäste merken erst bei uns, wie selbstverständlich Kommunikation und Zusammenarbeit funktionieren können – auch ohne Sehen oder Hören. Inklusion ist kein abstrakter Begriff, sondern etwas, das man gemeinsam erleben kann.